Kim Schwarz (*1978, Braunschweig) ist seit seinem 14. Lebensjahr vom Schlagzeug besessen. Die Initialzündung: das live im TV übertragene Genesis-Konzert in Knebworth. Als er Chester und Phil das Drum Duet spielen sah, war sein Ziel klar. Er trainierte jahrelang bis zu sechs Stunden täglich und nahm Unterricht bei Ralph Herbert Bothe und Eddie Filipp.

Seit 1994 träumte er von einer eigenen Genesis-Tribute-Band. Diesen Traum erfüllte er sich 2014, als er mit seinen Schulfreunden Fabian Piekert und Alex van den Berg GENESES gründete. Zuvor hatte Kim das Musik-Lehramtstudium an der TU Braunschweig abgeschlossen und in über zwei Dutzend Bands gespielt – von Blues Rock über Jazz bis Hip Hop.

Zu seinen Schlagzeug-Heros zählen neben Phil Collins und Chester Thompson unter anderem Simon Phillips, Vinnie Colaiuta und Gavin Harrison. Sein Genesis-Lieblingsalbum ist „A Trick Of The Tail”, sein Lieblingssong „Blood On The Rooftops”.

Jean-Michael Brinksmeier (*1985, Halle/Saale) entdeckte seine Musikleidenschaft mit vier Jahren, als er im Urlaub Phil Collins’ „But Seriously” für sich fand. Ohne ein Wort zu verstehen, sang er alles lauthals mit – und hörte seitdem nie wieder auf.

Über die Jahre waren es vor allem die Alben von Genesis, die ihn stundenlang vor dem CD-Player die Zeit vergessen ließen. Jeder Phase konnte er etwas abgewinnen, am meisten beeindruckt ihn die Ära mit Steve Hackett.

Nach Jahren im Chor gründete er 2005 seine erste Band mit eigenen Texten und Melodien. Darüber hinaus nutzte er unzählige Session-Veranstaltungen in Berlin, um Bühnenerfahrung zu sammeln. Aktuell wirkt er zudem am Studioprojekt „Wired Ways” als einer der Hauptsänger mit.

Seine größten Inspirationen sind neben Peter Gabriel und Phil Collins unter anderem Ronnie James Dio, Alex Harvey und David Byrne. Sein liebstes Genesis-Album: Nursery Cryme. Seine Lieblingssongs: Supper’s Ready und The Cinema Show.

Jonathan (*2002, Hildesheim) begann mit sechs Jahren klassischen Klavierunterricht. Schon mit acht erkundete er Jazz, Rock, Blues und Pop. Die Freiheit, sich von Noten zu lösen und zu improvisieren, prägte sein Spiel nachhaltig.

Mit 13 gründete er ein Jazz-Trio, das 2016 den Jazzspatz Niedersachsen gewann. 2018 erreichte er den dritten Platz beim bundesweiten Solo-Jazz-Klavierwettbewerb der Carl Bechstein Stiftung. Parallel sammelte er bei unzähligen Auftritten in der Region Hildesheim Bühnenerfahrung.

Mit 17 begann er als Songwriter und Musikproduzent mit Musicalstar Jonas Hein zusammenzuarbeiten. Nach dem Abitur 2022 nahm er das Popular-Music-Studium an der HMTM Hannover auf, wo er von Lutz Krajenski im Hauptfach Klavier unterrichtet wird.

Als Produzent fasziniert ihn die grenzenlose Kreativität des Sounddesigns. Und genau das zieht ihn auch zu Genesis: die große Klangvielfalt, mit der Tony Banks die Band über Jahrzehnte geprägt hat. Seine Lieblingssongs finden sich auf den Alben „We Can’t Dance”, „Genesis” und „Invisible Touch”.

Luka (*1996, Hannover) begann seine musikalische Ausbildung mit sechs Jahren an der Konzertgitarre und mit vierzehn Jahren an der E‑Gitarre. Noch als Teenager entstanden Songs für Fernsehproduktionen und erste Live‑Auftritte.

Während seines ersten Studiums in Hamburg (Mensch‑Computer‑Interaktion) arbeitete er als Session‑Gitarrist, unter anderem wiederholt für das Goethe‑Institut im Ausland. Die Erfahrung machte klar: Sein Weg führt zur Musik. Deshalb wechselte er nach dem Abschluss in den Studiengang Popular Music nach Hannover, wo er heute als Gitarrist, Produzent und Mischer tätig ist.

Als Kind entdeckte er im Plattenschrank seiner Eltern das Genesis‑Album Foxtrott; der Song „Watcher of the Skies“ wird von ihm heute genauso gern gespielt, wie er ihn damals hörte.

Richie (*1981, Berlin) ist ein wandelndes Orchester. Neben seinem Hauptinstrument Bass spielt er Drums, Keyboards, Gitarre, Sitar, Percussion, Mundharmonika, Didgeridoo und vieles mehr.

Durch die Plattensammlung seiner Eltern wurden die Sechziger und Siebziger stilprägend. Besonders eine FormelEins-Aufnahme mit Peter Gabriels „Sledgehammer” und Genesis’ „Land Of Confusion” schaute er sich immer wieder an. Bassist wurde er mit 13, als sein Bruder ihm „Blood Sugar Sex Magik” der Red Hot Chili Peppers überließ.

Mit 14 gründete er die Alternative-Rock-Band „Scavenger” – erst als Bassist, dann als Drummer. Die Band etablierte sich als lokale Größe und spielte 2005 auf der Hauptbühne des polnischen Woodstock vor 450.000 Zuschauern. Es folgten ein Studium der Musikwissenschaften und Projekte von Reggae bis Death Metal.

Neben der Musik produziert Richie Werbe-Jingles, Hörspiele und Filmmusik und tritt gelegentlich als Schauspieler in Erscheinung. Mit Jean-Michael Brinksmeier nahm er das Konzeptalbum „Wired Ways” in Angriff, das dem Psychedelic und Progressive Rock der Jahre 1965–1975 Tribut zollt. Dabei verschlang er die frühen Genesis-Alben – und als Jean ihn fragte, ob er bei GENESES mitwirken möchte, sagte er ohne Zögern ja.

Mit vier Jahren trommelte Jacob Hansen (*1998 in Flensburg) schon auf Möbelstücken und musizierte so zusammen mit seinem Vater. Dann sah er die Phil Collins Live-DVD „Finally… The First Farewell Tour“ und war sofort von dessen Schlagzeugspiel und dem Duetten mit seinem Partner Chester Thompson begeistert.

Mit sechs Jahren nahm er Schlagzeugunterricht bei Alexander Barkowsky, spielte in der Schülerband und bei Musicalaufführungen seiner Grundschule. Nachdem er Collins’ Solo Platten rauf und runter gehört hatte, fiel ihm Genesis „Live Over Europe 2007“ in die Hände und wurde so zum Genesis-Fan.
Nach dem Abitur absolvierte Jacob den Kontaktstudiengang Popularmusik („Popkurs“) in Hamburg. Zurzeit studiert er Popular Music an der HMTMH Hannover.


Seine großen Schlagzeug-Heroes sind neben Phil Collins und Chester Thompson:
Jeff Porcaro (Toto), John Bonham (Led Zeppelin), Keith Moon (The Who) und Dave Weckl.
Sein Genesis-Lieblingsalbum ist „Selling England By The Pound“ und sein Lieblingssong „It’s Gonna Get Better“ auf dem „Genesis“ Album.